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Deshalb veranlasste uns der
natürliche Bewegungsdrang unserer Kinder dazu, in einem ersten Schritt
gemeinsam mit ihnen darüber nachzudenken, wie sich die Kinder ihre Pause in
Zukunft vorstellen würden. Sogleich wurden Ideen, Vorschläge und Pläne mit
Eifer gezeichnet und aufgeschrieben.
Da unsere Volksschule nicht
über einen eigenen Pausenhof verfügt, dürfen wir den gegenüberliegenden
Pfarrgarten mitbenützen. Große bauliche Veränderungen können wir jedoch
nicht vornehmen, somit können wir nur im kleinen Rahmen diesen Garten
mitgestalten. Wir haben uns folglich auf tragbare, mobile Kleingeräte und
Spielsachen aus unserem Turnsaal geeinigt. Damit haben die Kinder große
Freude und viel Spaß an der abwechslungsreichen Pausenzeit, die nun mehr als
nur Fußball spielen zu bieten hat.
Gerne nützen nun die Kinder die
vielseitigen Angebote, die von ihnen vorgeschlagen wurden und umgesetzt
werden konnten.
Mit
Begeisterung wird das Tempelhüpfen wieder entdeckt, beim Malen mit Kreiden
am Boden wird der Phantasie keine Grenze gesetzt.
Sehr
beliebt ist auch unser Schwungtuch und die Motorik kann beim Balancieren
trainiert werden.

Der Wunsch vieler Kinder war,
klassenübergreifend Kontakte zu knüpfen bzw. zu pflegen, weshalb die
Gartenpause natürlich so beliebt ist und etwas Besonderes in unserem
Schulalltag darstellt.

Bei
Gemeinschaftsspielen wie z. B. der Gordische Knoten können sich sehr viele
Kinder beteiligen und auch lernen, dass es auch Spiele ohne Sieger gibt.
Da unsere Kinder auch im Winter
sehr bewegungshungrig sind und die Gartenpause in dieser Jahreszeit nicht
möglich ist, haben wir auch dahingehend reagiert und uns am Projekt „Bewegte
Pause- Bewegtes Lernen“ beteiligt.
Dabei
konnten sich unsere Kinder im Turnsaal unter fachkundiger Aufsicht nach Lust
und Laune austoben und viele neue Bewegungserfahrungen sammeln und
kennenlernen. |