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Die Kinder sehen ein Stück naturbelassenes
Ackerland. Adjunkt Gerald Neuhauser erklärt Sinn und Nutzen dieser
Brachflächen. Als Pfleger und "Bewirtschafter" dieser Flächen kennt er sich
genau aus.
Die Flächen werden besonders vorsichtig
bewirtschaftet, möglichst wenig befahren und damit jede unnütze Beunruhigung
der Wildtiere vermieden. Aber einige Pflegemaßnahmen werden durchgeführt,
die eine Versorgung des Wildes mit Nahrung stützen:
Im Frühsommer werden nur einige Teilstücke
des Ackers abgemäht, gepflegt und gesäubert wird deutlich früher. Die
Pflanzen treiben dann bald wieder aus, bilden frische Grünmasse - ganz
konträr zu den nicht gemähten Beständen daneben. Die Pflanzen gehen in die
Sommerruhe. Diese Maßnahme sichert während der katastrophalen
Sommertrockenheit in diesem Ökosystem ein frische abwechslungsreiche
Nahrungsgrundlage. Wenn im August die Getreidefelder abgeerntet sind, die
Kartoffelbestände eintrocknen und die Zuckerrüben intensiv gegen
Pilzkrankheiten gespritzt werden, sind die naturbelassenen, wiederbegrünten
Flächen oft die einzige Nahrungsquelle für die Wildtiere in der extrem
ausgedorrten Landschaft. |